.
.
Boogie Woogie & Bluespiano

Blues wird überall gespielt. Es gibt viele Konzerte und Sessions allerorten. Drei Harmonien und die Bluesskala fix gelernt und schon „kann“ man Blues! Doch selten höre ich ein wirklich spannendes Solo, das nicht nur den schnellen Effekt durch das Prinzip „schnelle Finger” sucht. Auch wenn viele das denken: „Bauch” und „Feeling” reichen eben nicht, wenn sie sich nicht mit Know-how paaren. Erst dann wird ein guter Mukker draus! Ich möchte euch zeigen, wie man ein Solo interessant gestalten kann, so dass das Interesse des Publikums geweckt wird, eurem Spiel aufmerksam zu folgen. Phrasierung, Variationen von Blueslicks oder perkussives Spiel sind nur ein paar Bestandteile, das eigene Solo attraktiver zu machen.
Des Weiteren möchte ich ein aus meiner Sicht zentrales Thema ansprechen: Übetechniken.
„Warum komme ich nur nicht mehr voran?” oder “Mist, hundert Mal, und ich krieg das Ding immer noch nicht hin!” höre ich oft. Dabei handelt es sich selten um tatsächliche Grenzen.
„Play-and-Rest” oder „Target oriented approach” sind Techniken, wie sie an der renommierten Musikhochschule in Berklee unterrichtet werden. Mir haben sie die Augen geöffnet für die zentrale Rolle, die dem eigenen Übeverhalten zukommt. Und vor allem haben sie mich besser gemacht, wo ich dachte, da sei eigentlich Ende im Gelände.

Ihr werdet staunen, wie weit ihr kommt!

BLUE WAVE CAMP - 10.- 17. JUNI 2018